Viva Felicitas! – Im Zeichen des Pumas

Guten Tag Ihr Lieben,

ich hatte versprochen Hintergrundinformationen über die Arbeit zu posten und auch von dem zu schreiben, was interessant ist aber vielleicht nicht in den Felicitasroman eingefügt werden kann.
Ich bin gefragt worden, wie es dazu kam, dass Felicitas ein Krafttier hat, warum es ein Pumaweibchen ist, und warum sich dieses Tier Tamara Sänft häufiger zeigt.

Als ich mir Felicitas zum ersten mal vorgestellt habe, kam direkt der Eindruck auf, dass sie einen tierischen Begleiter hat. Die verschiedenen Indianerstämme in Nord- Mittel- und Südamerika sind davon überzeugt, dass Menschen und Tiere in alter Zeit einandern noch so verwandt waren, dass sie miteinander ungehindert sprechen konnten. Die Mythen darüber, wie es dazu kam, dass diese Kommunikation meist nicht mehr möglich ist, sind sehr unterschiedlich. Aber die Indianer glauben inzwischen, dass oft nur noch di Schamanen mit den Tieren sprechen können, und dass jeder von ihnen ein eigenes Krafttier hat, dass ihn schützt und besondere Fähigkeiten schenkt.
Vor allem von den Indianern Kanadas weiß man, dass sie immer noch glauben, dass Tiere sich besonderen Menschen in bestimmten Situationen nach wie vor offenbaren, um sie zu warnen, zu trösten oder ihnen Kraft zu geben. Gerade Wölfe sollen sich einzelnen Menschen annähern, obwohl sie normalerweise besonders menschenscheu sind. Ich verstehe das so, dass besonders aufgeschlossene Menschen wie eben Felicitas aus dem Kontakt mit der klaren Vorstellung mit einem Krafttier verbunden zu sein, Lebensqualität schöpfen können.
Ursprünglich hatte ich rein intuitiv daran gedacht, dass Felicitas ein Pumaweibchen als Krafttier hat. Doch inzwischen weiß ich, dass das genau die richtige Idee war.
Das Wort Puma stammt aus der Sprache Quechua der Inkas. Die Tiere werden auch als Silber- oder Berglöwen bezeichnet, da ihr dunkles Fell oft einen silbrigen Glanz hat, und da sie in Bergregionen heimisch sind.Der Puma ist schnell, geschickt und stark. Aber wer den Puma als Krafttier hat, ist auch besonders sensibel und seine Seele kann leicht verletzt werden. Menschen, deren Krafttier der Puma ist, können ihre Kräfte und Fähigkeiten leicht in der Natur stärken oder wieder herstellen. Sie müssen sich um ihr Selbstvertrauen bemühen, können sich aber auch auf ihre unterschiedlichen Kräfte verlassen. Als geduldige Einzelgänger sind sie stille Beobachter, die aber nach Bedarf plötzlich angreifen können. Im Zeichen des Pumas ist die Aufgabe nicht zu sehr zu vereinsamen und Strategien zu entwickeln, welche Menschen und weltlichen Aspekte aufgeschlossen begegnet werden kann. Informationen, Bilder und Klänge über und von Pumas sowie über andere Krafttiere findet Ihr z. B. hier: http://www.schamanische-krafttiere.de/krafttier-puma.html.
Pumas sind große Katzen. Und Katzen haben, so sagt man, neun Leben, da sie über Zähigkeit und einen starken Überlebenswillen verfügen. An welche Ereignisse Felicitas und ihr Puma die ersten sieben Leben verloren haben, werdet Ihr im Verlauf des Felicitasromans lesen können.
Und jetzt geht es nur noch um die Frage, warum der Puma auch bei Tamara auftaucht. Da Felicitas angekündigt hat, dass sie wieder kommen will, da noch alte Sachen aufzuarbeiten sind, zeigt sich das Tier immer wieder da, wo Felicitas gelebt hat, und wohin sie zurückkommen möchte. Das gehört sozusagen zum Revier des Pumas.
Liebe Grüße
Paula Grimm
PS auch bei http://www.wirkendekraft.at/ gibt es interessante Aspekte über Krafttiere! ]

Autor: Paula Grimm

Paula Grimm ist ein Pseudonym, das ich seit Februar 2011 für meine Prosatexte in Blogs und Büchern nutze. Der Vorname des Autorennamens war einer der Vornamen meiner Mutter. Und der Nachname war ihr Mädchenname. Ich bin Baujahr 1965, seit Geburt vollblind, ursprünglich Diplompädagogin von Beruf, seit 2008 Bloggerin und seit 2016 freie Autorin.

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